„Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.“
Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt, in Anlehnung an das berühmte Lied von Astrid Lindgrens Heldin Pippi Langstrumpf, der Meisterin darin, die Welt nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Da ich leider nur geringe Gestaltungsmöglichkeiten habe, male ich mir meine Welt, wie sie mir gefällt.
Das Bild besteht aus mehreren zusammengesetzten kleinen Bildern, die ein größeres Ganzes ergeben.
Verschiedene kleine Menschengruppen genießen die Natur in orange-goldenem Licht, was Ruhe und Harmonie ausstrahlt. Die kleinen Szenen mit Bäumen und einem Pferd stellen Träume und Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben und einen wertschätzenden Umgang mit der Natur dar.
Die Sonne geht auf – oder geht der Mond unter? Das liegt im Auge des Betrachters.
Das Bild entstand an einem Wochenende, nach einer Arbeitswoche mit Auszubildenden, in der ich viel Disharmonie, Mobbing, Streit, Unzufriedenheit und Stress erlebt hatte und ich mich zu Hause in eine harmonische, freundliche Welt beamen musste, um inneren Frieden zu erlangen.
Mich führte das Malen zu Entspannung und dazu, am Montag wieder zuversichtlich zur Arbeit gehen zu können. In der darauffolgenden Woche konnte ich die mir anvertrauten Auszubildenden zum Malen einladen, was sie annahmen, ihnen guttat, sie ermutigte und zu einem Gefühl von Selbstwirksamkeit führte.
(Selbstwirksamkeit, nach Albert Bandura, entsteht durch Erfolgserlebnisse, steigert das psychische Wohlbefinden und fördert die Resilienz.)
Malen entschleunigt, reduziert Stress und macht Freude. Ich kann es sehr empfehlen. Und wie sagte Pablo Picasso?
„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“
Judith Gerner
5 Leinwänden in Acryl auf Spachtelmasse. 60 *80 cm






