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Termine

  • 30.03.2026 - 20:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Kino in der Kirche: Der Student von Prag, Stummfilm mit Livebegleitung auf dem Klavier- Der Student Balduin verkauft seine Seele für Erfolg und Glück. Die daraus entstandene Lüge wird ihm zum Verhängnis.
    Eintritt 22 €, ermäßigt 15 €, VVK ab Ende Januar auf www.dielinse.de

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  • 02.04.2026 - 19:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Kar- und Ostertage unter dem Thema: Kann das denn wahr sein?
    Gründonnerstag
    19:00 Gottesdienst: Kann das denn wahr sein - Ein Gott der allen dient?
    Karfreitag: 8:30 Kreuzweggebet mit Bildern aus Nicaragua
    15:00 Gedenken an den Tod Jesu unter dem Thema: Kann das denn wahr sein - Ein Gott, der Tod und Leid erlebt?

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  • 04.04.2026 - 16:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Öffentliche Führung mit Andreas Goedereis

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  • 12.04.2026 - 16:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Improvisationen auf dem Cello zu Exponaten der Ausstellung mit Helmut Krack.

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  • 12.04.2026 - 17:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Ende der Ausstellung

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"Da komme ich an meine Grenzen..."

Am Samstag nachmittag (17. Mai) trafen sich 35 ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus unserer Pfarrei Sankt Mauritz im Pfarrheim an der Mauritzkirche, um sich dieser Frage zu stellen.

Organisiert von Diakon Jürgen Wiltink und begleitet von Referent Dr. Boris Krause vom Diözesan Caritasverband des Bistum Münster, stellten sich zunächst alle Anwesenden vor und teilten in der Anfangsrunde mit, womit sie sich am besten entspannen können: Neben der persönlichen Entspannung, bei der „Kreuzworträtsel“ häufig genannt wurde, nannten einige auch Momente der spirituellen Entspannung durch Anbetung.

Kaffee und Kuchen wurde daraufhin gern eingenommen. Alle Teilnehmer wurden von Diakon Jürgen Wiltink aufgefordert, sich am Tisch neben bisher noch unbekannten Nachbarn aus einem anderen Kirchort zu setzen. 

Nach der Stärkung zeigte Dr. Krause auf, systematisch unterstützt durch Bilder die er projizierte, welchen äußeren und inneren Grenzen wir Menschen ausgesetzt sind und wie sehr wir grenzenlose Erfahrungen machen können mit Blick auf das weite Meer oder den unendlichen Sternenhimmel.

Sehr persönlich wurde es im nächsten Schritt bei der jede TeilnehmerIn ein Beispiel der persönlichen Grenzerfahrung nennen und diese mit einer Überschrift und dem Gefühl versahen, wie sie sich in der Situation gefühlt haben. Viele Anwesenden schrieben den Begriff „Ohnmacht“ auf, da sie zum Beispiel Ereignisse erlebt hatten mit jungen Menschen, die im Hospiz die Frage stellen: „Warum bin ich so schwer erkrankt, wo ich doch noch so kleine Kinder habe …?“ 

Auch wenn so manche Frage letztendlich offen blieb, so gab es doch im gemeinsamen Gespräch Hinweise aus der Gruppe, zum Beispiel Abends den Tag Revue passieren zu lassen und dabei alle schwierigen Situationen, die von Ohnmacht gekennzeichnet waren, Gott hinzuhalten oder nach altkirchlicher Tradition die Namen derer im Gebet zu nennen, für die ich besonders beten möchte.

„Da komme ich an meine Grenzen.“ Dieser Satz holte uns schließlich am Schluss ein, als ein Teilnehmer der Gruppe auf das zeitlich vereinbarte Ende verwies, da einige Teilnehmer noch der Einladung nachkamen die Eucharistiefeier in der Mauritzkirche mitzufeiern.

So ging nach dreieinhalb Stunden ein gelungener Nachmittag zuende.