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Termine

  • 28.03.2026 - 16:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Öffentliche Führung mit Andrea Koopmann

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  • 29.03.2026 - 16:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Öffentliche Führung mit Ortrud Harhues

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  • 30.03.2026 - 20:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Kino in der Kirche: Der Student von Prag, Stummfilm mit Livebegleitung auf dem Klavier- Der Student Balduin verkauft seine Seele für Erfolg und Glück. Die daraus entstandene Lüge wird ihm zum Verhängnis.
    Eintritt 22 €, ermäßigt 15 €, VVK ab Ende Januar auf www.dielinse.de

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  • 02.04.2026 - 19:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Kar- und Ostertage unter dem Thema: Kann das denn wahr sein?
    Gründonnerstag
    19:00 Gottesdienst: Kann das denn wahr sein - Ein Gott der allen dient?
    Karfreitag: 8:30 Kreuzweggebet mit Bildern aus Nicaragua
    15:00 Gedenken an den Tod Jesu unter dem Thema: Kann das denn wahr sein - Ein Gott, der Tod und Leid erlebt?

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  • 04.04.2026 - 16:00 Uhr
    Von Wahrheit und Lüge

    Öffentliche Führung mit Andreas Goedereis

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Gemeindegeschichte in Wort und Bild

Referent Franz Peters im Gespräch mit Zuschauern

Zu einer spannenden Reise in Wort und mit Bilddokumenten wurde der Vortrag von Buchautor Franz Peters, der im Reigen der geplanten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr "125 Jahre Herz-Jesu-Kirche" den Auftakt bildete.

Unter vielerlei Aspekten widmete sich der an der Wolbecker Straße geborene Referent der Pfarrgemeinde als "Akteurin im sozialen und politischen Umfeld des Kleine-Leute-Viertels". In der 125-jährigen Geschichte der Gemeinde hat sie aktiv an der Gestaltung des Alltagslebens im Viertel mitgewirkt und  spürbare Akzente gesetzt. Interessante Zahlen etwa über die Bevölkerungs-Entwicklung von "Klein Muffi" und der Kolonie Werse-Delstrup gab es ebenso zu hören wie alte Übersichtsfotos entlang der Wolbecker Chaussee zu sehen.

Gleich, ob es der kirchliche Einsatz für Sportstätten-Bauten wie etwa den Saxonen-Sportplatz oder für ein Wersebad war, ob es die erste "Kinderverwahranstalt" oder die niederschwelligen kulturellen Angebote durch die imposante KAB-Theaterabteilung waren: Immer gab es besondere Persönlichkeiten aus der Gemeinde oder unter deren Seelsorgern, die das Leben der einfachen Leute - hier meist Handwerker und Arbeiter verbessern und bereichern wollten. Die katholischen Schulgründungen und das vielfältige Angebot der Verbände von KAB bis Mütterverein ließ Franz Peters anhand aussagestarker Fotos lebendig werden. Auch die Abpfarrungen von St. Elisabeth, St. Ida und St. Margareta aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerung streifte der Vortrag ebenso wie die Zeiten der ausgelagerten Gottesdienste in Gaststätten-Sälen und Notkirchen wie dem späteren Pfarrer-Eltrop-Heim..

Deutlich wurden besonders die Veränderungen durch die beiden Weltkriege bis hinein in die 70er Jahre, mit denen der gut besuchte Vortrag endete. Zahlreiche Impulse - durchaus auch für die ganze Stadt - seien von der besonderen Pfarrei in diesem ganz besonderen Viertel ausgegangen, die bis heute nachwirkten, so der Referent, dem herzlicher Beifall für seine anschauliche und kenntnisreiche Dokumentation dankte.

Text: Heike Hänscheid

Fotos: Bernadette Alfert/Archiv