Aus den spannenden Bibelgeschichten der Fastensonntage, der Karwoche und dem Osterfest ist vor dem Portal der Margaretakirche eine spannende Bibellandschaft entstanden. Kurz vor jedem Sonntag gestalten Gemeindemitglieder die passende Geschichte liebevoll mit einfach als Holzscheiten gestalteten Figuren.
Die Figuren, die die einzelnen Stationen des Leidensweges Jesu darstellen, wurden von den Familien während des Familienkreuzweges am Karfreitag gestaltet. Dabei lag der Fokus auf einer ganz besonderen Frage: Wie fühlten sich die Menschen damals eigentlich? Was fühlte Maria, als sie ihren Sohn leiden sah? Was empfand Jesus selbst in Momenten der Einsamkeit und Angst Durch das Gestalten der Holzfiguren bekamen diese Emotionen ein Gesicht. Mit den selbst gestalteten Figuren im Gepäck machten sich die Familien auf den traditionellen Weg Richtung Haus Lütkenbeck. Unter freiem Himmel wurden die verschiedenen Stationen aufgebaut. Die Stationen wurden von den Familien selbst gestaltet. Mit passenden Texten und selbstgeschriebenen Fürbitten, die den Bogen von Jesu Leiden zu unseren heutigen Sorgen und Ängsten schlugen, wurde jede Station zu einem Moment des Innehaltens. Die Holzscheitfiguren bildeten dabei den roten Faden und erinnerten uns daran, dass wir mit unserer Traurigkeit nicht allein sind.
Von der Versuchung Jesu in der Wüste am ersten Fastensonntag bis zur Darstellung der Auferstehung laden die Szenen zum Betrachten und Nachdenken ein. Kurze Impulstexte können dabei unterstützen.
Die Geschichte von Jesus und der Samaritanerin am Jakobsbrunnen kann auch hier angehört werden:
JESUS UND DIE FRAU AM JAKOBSBRUNNEN




