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Termine

  • 24.05.2026 - 16:00 Uhr
    Kirchraummusik: "2x Franz" +-
  • 31.05.2026 - 12:30 Uhr
    Bilder zur Bibel

    Am 31. Mai ca. 12:30 wird in der Erphokirche im Anschluss an den Gottesdienst um 11:30 eine Ausstellung mit original Chagall Lithographien zu Texten aus der Bibel eröffnet. Die einführenden Worte spricht Frau Dr. Elisabeth Hemfort, musikalisch begleitet von Helmut Krack mit Improvisationen auf dem Cello.

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  • 31.05.2026 - 15:00 Uhr
    Bilder zur Bibel

    Bis 12. Juli ist die Ausstellung jeden Freitag bis Montag von 15:00 – 17:00, geöffnet, ebenso Fronleichnam (4.6.) nach dem Gottesdienst sowie nach Absprache mit der Fachgruppe KunstKircheKultur.

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  • 01.06.2026 - 15:00 Uhr
    Bilder zur Bibel

    Bis 12. Juli ist die Ausstellung jeden Freitag bis Montag von 15:00 – 17:00, geöffnet, ebenso Fronleichnam (4.6.) nach dem Gottesdienst sowie nach Absprache mit der Fachgruppe KunstKircheKultur.

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Gemeindegeschichte in Wort und Bild

Referent Franz Peters im Gespräch mit Zuschauern

Zu einer spannenden Reise in Wort und mit Bilddokumenten wurde der Vortrag von Buchautor Franz Peters, der im Reigen der geplanten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr "125 Jahre Herz-Jesu-Kirche" den Auftakt bildete.

Unter vielerlei Aspekten widmete sich der an der Wolbecker Straße geborene Referent der Pfarrgemeinde als "Akteurin im sozialen und politischen Umfeld des Kleine-Leute-Viertels". In der 125-jährigen Geschichte der Gemeinde hat sie aktiv an der Gestaltung des Alltagslebens im Viertel mitgewirkt und  spürbare Akzente gesetzt. Interessante Zahlen etwa über die Bevölkerungs-Entwicklung von "Klein Muffi" und der Kolonie Werse-Delstrup gab es ebenso zu hören wie alte Übersichtsfotos entlang der Wolbecker Chaussee zu sehen.

Gleich, ob es der kirchliche Einsatz für Sportstätten-Bauten wie etwa den Saxonen-Sportplatz oder für ein Wersebad war, ob es die erste "Kinderverwahranstalt" oder die niederschwelligen kulturellen Angebote durch die imposante KAB-Theaterabteilung waren: Immer gab es besondere Persönlichkeiten aus der Gemeinde oder unter deren Seelsorgern, die das Leben der einfachen Leute - hier meist Handwerker und Arbeiter verbessern und bereichern wollten. Die katholischen Schulgründungen und das vielfältige Angebot der Verbände von KAB bis Mütterverein ließ Franz Peters anhand aussagestarker Fotos lebendig werden. Auch die Abpfarrungen von St. Elisabeth, St. Ida und St. Margareta aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerung streifte der Vortrag ebenso wie die Zeiten der ausgelagerten Gottesdienste in Gaststätten-Sälen und Notkirchen wie dem späteren Pfarrer-Eltrop-Heim..

Deutlich wurden besonders die Veränderungen durch die beiden Weltkriege bis hinein in die 70er Jahre, mit denen der gut besuchte Vortrag endete. Zahlreiche Impulse - durchaus auch für die ganze Stadt - seien von der besonderen Pfarrei in diesem ganz besonderen Viertel ausgegangen, die bis heute nachwirkten, so der Referent, dem herzlicher Beifall für seine anschauliche und kenntnisreiche Dokumentation dankte.

Text: Heike Hänscheid

Fotos: Bernadette Alfert/Archiv