Das Hinweisbanner hängt schon vor der Erphokirche. Es zeigt, dass am 22. Februar eine neue thematische Ausstellung eröffnet wird. 77 künstlerische Statements bieten den Besucher*innen Gelegenheit ihr Verständnis von Wahrheit und Lüge zu klären, zu hinterfragen zu erweitern und mit aktuellem Kunstschaffen in Beziehung zu kommen.
Die Vernissage am 22.2. um12.30 im Anschluss an den Gottesdienst wird musikalische begleitet vom Pep Chor unter Leitung von Uta Gaubitz. Den Einführungsimpuls setzt Jan Homeyer, Kanzler der Schanze. Bis zum 12. April wird die Ausstellung täglich geöffnet sein. Freitags bis Mittwochs von 15:00 – 17:00, Donnerstags von 16:00 – 18:00. An den Wochenenden wird es immer wieder kostenfreie öffentliche Führungen geben.
Vielfältig sind auch die künstlerischen Herangehensweisen. Gemalte Bilder, Fotoarbeiten, Collagen, Siebdrucke, Installationen und Skulpturen füllen die Kirche. Neben Künstler*innen aus Münster und dem Münsterland beteiligen sich auch Kunstschaffende anderer Regionen an der Ausstellung. Mit Werner Biedermann, Mariele Rupieper und Hermann J Kassel ist das Ruhrgebiet vertreten. Angela Lohausen kommt aus Aachen, Martin Thomè aus Siegburg, David Chandler aus den USA, Anna Lisovska ursprünglich aus der Ukraine und lebt jetzt in den Niederlanden. Ein Werk stammt sogar von einer KI.
Von den privaten Lebenslügen bis zur Weltpolitk reicht der Spannungsbogen der facettenreichen Ausstellung. Biblische Texte werden kreativ bearbeitet, ebenso wie die Unschärfe von Wahrheit und Lüge in Alltag und den (neuen) Medien sowie im öffentlichen Raum. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops, Papiertheater und Kino mit Livemusikbegleitung rundet das Angebot ab.






