Im Rahmen seiner Visitation besuchte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn an zweieinhalb Tagen die Pfarrei Sankt Mauritz. Die Visitation begann am 29. April im Mutterhaus der Mauritzer Franziskanerinnen, beim offenen Mittagstisch im Pfarrheim an der Margaretakirche und im Kinderheim der Jugendhilfe St. Mauritz. Auf dem Programm standen ebenfalls die obligatorische Prüfung der Kirchenbücher im Pfarrbüro und viele Gespräche mit den Mitarbeitenden in der Pfarrei.
Über den Besuch des Sozialbüros "Offenes Ohr" am Kirchort Herz-Jesu wird ausführlich auf der Homepage des Bistums Münster berichtet. Der Artikel ist [HIER] zu finden. Am 7. Mai besuchte der Weihbischof das ökumenisch getragene Seniorenbüro und die Bischof-Hermann-Stiftung in der Schillerstraße.
Die Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei lernte der Bischof beispielhaft bei einem Treffen mit den für die Messdienerarbeit verantwortlichen Leiter*innen der verschiedenen Kirchorte kennen. Außerdem gab es ein Pizzaessen mit den vielen Messdienerinnen und Messdienern, die den festlichen Abschlussgottesdienst mitgestaltet haben. Diesen feierte Bischof Zekorn zusammen mit zahlreichen Pfarreimitgliedern am 20. Mai in der Mauritzkirche.
Zum Abschluss der Visitation gab es danach ein gemeinsames Gespräch mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes, des Pfarreirates und des Seelsorgeteams. Ein Gesprächsthema war die aktuell anstehenden Umstrukturierung der Kitas im gesamten Bistum. Die Trägerschaft der Kitas der Kirchengemeinden wird dabei auf eine Gesellschaft des Bistums übertragen.
So vorteilhaft und zukunftsweisend die neue Struktur für den Erhalt katholischer Kindertageseinrichtungen aus Verwaltungssicht auch sei, desto mehr besteht die große Sorge, dass die pastorale Anbindung der Kitas an die Kirchengemeinden am Ende keine große Rolle mehr spielt. Den Eindruck, dass dies in den neuen Strukturen nicht genügend verankert ist, gaben die Vertreterinnen und Vertreter der Pfarrei dem Bischof mit auf den Weg. Gleichzeitig wurde betont, dass der Wille zur weiteren Mitgestaltung der Kitaarbeit sowohl durch das Seelsorgeteam und durch viele Ehrenamtliche Personen gegeben ist.
Weiterhin kam der anstehende Immobilienprozess zur Sprache. Der Weihbischof stellte sich dabei deutlich hinter die Struktur der Pfarrei, die aus vielen lebendigen Ortsgemeinden bestehe. Gleichzeitig wünschte er sich, mehr Offenheit über den eigenen Kirchturm hinaus zu zeigen.





