Direkt zum Inhalt

Pfarrer em. Wolfgang Spindelmann verstorben

Am Sonntag, den 23. August 2020, verstarb im Alter von 76 Jahren Pfarrer em. Wolfgang Spindelmann.

Als Pfarrer, Seelsorger, Spiritual und Mitglied der Priestergemeinschaft Jesus Caritas hat er seinen Glauben mit den ihm anvertrauten Menschen geteilt und sie im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes gestärkt. Mit seinem Humor, seiner Zugewandtheit und seinem Gottvertrauen hat er Spuren in den Glaubensgeschichten vieler Menschen hinterlassen. Viele von uns haben Pfarrer em. Wolfgang Spindelmann gut gekannt. Wir bleiben ihm in Dankbarkeit verbunden und wollen seiner bei der Feier der Hl. Messe und im persönlichen Gebet gedenken.

An den Wirkungsstätten von Pfarrer Spindelmann finden Gedenkgottesdienste statt: die Totenvesper in Heilig Kreuz Münster am Freitag, 28. August 2020, um 18.00 Uhr; Requien in St. Peter und Paul Aldekerk, am Samstag, 29. August 2020, um 17.00 Uhr, und in der St. Marien-Basilika in Bethen, am Samstag, 29. August 2020, um 19.00 Uhr.

Das Auferstehungsamt ist am Montag, 31. August 2020, um 10.00 Uhr in St. Mauritz, Münster, die Beisetzung erfolgt anschließend auf dem Alten Mauritzfriedhof in Münster.

Um den derzeitigen Abstands- und Hygieneregelungen entsprechen zu können, sind alle, die den Verstorbenen gekannt haben, ortsnah zu den Gottesdiensten eingeladen. Chorkleidung ist erwünscht. 

Text: Bischöfliche Pressestelle, Münster; Foto: Ugandahilfe St. Mauritz e.V.

Wolfgang Spindelmann wurde am 22. Juli 1944 in Wildeshausen i.O. geboren. Die Priesterweihe empfing er 1973 in Münster, anschließend war er zunächst Kaplan in Münster St. Stephanus.

1978 wurde er für drei Monate für „Kloster auf Zeit“ beurlaubt und ging in die Abtei Mariawald in Heimbach/Eifel.

Von 1978 bis 1986 wirkte er als Spiritual am Studienheim St. Clemens (Clemens-Hofbauer-Kolleg) in Bad Driburg.

Im Jahr 1986 wurde er Pfarrer in Münster St. Mauritz  ernannt und ab 1991 zusätzlich für acht Jahre Leiter des Pfarrverbandes Münster Nord-Ost.

2001 wechselte er als Pfarrer nach St. Peter und Paul Kerken (Aldekerk) und wurde 2003 zusätzlich Vicarius Cooperator in St. Dionysius und St. Thomas in der Seelsorgeeinheit Kerken (Aldekerk) Kerken (Nieukerk) und Kerken (Stenden).

2010 übernahm er die Stelle als Wallfahrtsseelsorger und Spiritual am Heiligtum zur Schmerzhaften Mutter in Cloppenburg sowie als Subsidiar in Cloppenburg (Bethen) St. Marien.

Mit seiner Emeritierung zog er 2014 nach Münster Heilig Kreuz und wirkte dort weiterhin in der Seelsorge als Pfarrer emeritus mit.